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1761–1836

Mutterfreuden

Elise Sommer

Trüb' und einsam, ohne Lust und Feier, Schwand mir dieses Wiegenfest dahin. Wonne nicht, nur Wehmuths – Melodie'n, Tönte klagend meine goldne Leier!

Die Natur lag unterm Nebelschleier, Ueberall nur Trauerharmonie'n; Düster sah' ich meine Tage flieh'n, Fern von allem, was mir lieb und theuer.

Nimmer kämpften so in meinem Herzen Pflichtgefühl und bitt'rer Trennung Schmerzen, Ahne, Theurer! was ich da empfand Bei den holden Gaben Deiner Hand!

Wie verklärten Deine zarten Sorgen Mir den bangen nachtumhüllten Morgen!

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