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1761–1836

Die EinladungFußnoten

Elise Sommer

Nach trüben Tagen stralt die Sonne wieder, Die seidnen Flügel sanfter Weste wehn Im stillen Thal, um waldbekränzte Höh'n; Der Schmetterling schwingt froh sein zart Gefieder;

Ein heitrer Morgen lächelt auf uns nieder, Die Sonne wallt noch einmal hold und schön Durch die Natur; im jubelnden Getön' Erschallen neubelebt der Sänger Lieder;

Doch höher noch wird jede Wonne heute Der göttlichen Natur, an dessen Seite, Der Geist und Herz sokratisch – mild vereint! Du weisst es wohl, wen meine Seele meint;

Komm, edler Freund, zum Forst in jenen Garten, Wo Sympathie und Freundschaft uns erwarten!

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