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1761–1836

An meinen Freund Hauff

Elise Sommer

Ermattet sank ich hin in Gram und Schmerzen, Da reichtest Du mir freundschaftsvoll die Hand; Der nachtumhüllte finstre Dämon schwand, Und wieder wohl ward mir an Deinem Herzen!

Wenn Trauerbilder meinen Lichtkreis schwärzen, Die Sehnsucht winkt nach meiner Väter Land, Eil' ich zu Dir, wo süssen Trost ich fand, Umgaukelt von sokratisch-frohen Scherzen.

So schwebt nach bangen schauervollen Nächten Ein Engel her, an seiner Stralen-Rechten Die Freundschaft, wie sie lindernd Balsam streut. Nimm dieses Blümchen, das mein Herz Dir weiht:

Einst flechte, Deine Güte zu belohnen, Dein Engel Dir die stralenvollsten Kronen!

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