Skip to content
1761–1836

An Elise Sommer

Elise Sommer

Alle meine Freuden seh' ich schwinden, Die Natur entschlummert: blätterleer Reizen meine Wälder mich nicht mehr, Schon durchsaust von herbstlich-rauhen Winden.

Dir, o Freundin, einen Kranz zu binden, Späht' ich in der öden Flur umher; Suchte Blumen, doch es ward mir schwer, Eine einz'ge blühend noch zu finden.

Nimm denn Alles, was ich geben kann, Dieses Liedchen, nimm es freundlich an! Aus dem Herzen ward es Dir gesungen. Froh des schönen Festes, weih' ich hier

Tausend heisse Segenswünsche Dir Und der Freundschaft neue Huldigungen!

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
An Elise Sommer · Elise Sommer · Poetry Cove