Skip to content
1819

Worte zu einer indischen Melodie.

Percy Bysshe Shelley

Ich erwach' aus Träumen von dir Im ersten Schlummer der Nacht, Wenn die Winde flüstern im Laub, Und die Sterne schimmern voll Pracht.

Ich erwach' aus Träumen von dir, Und ein magischer Zauber trieb Meine Schritte mit stürmender Hast Zu deinem Fenster, mein Lieb.

Die Lüfte schweigen so bang Auf dem stillen und dunklen Strom; Wie ein lieblicher Traum verweht Der Champakblüthen Arom;

Der Nachtigall Klagelied Erstirbt in ihrer Brust, Wie ich in dir vergeh', Du mein Leben, meine Lust!

O, hebe mich empor! Ich sterb', ich verschmachte hier! Auf Lippen und Augen laß Deine Küsse regnen mir!

Meine Wang' ist bleich und kalt, Wildstürmisch pocht die Brust! O, schließ mein Herz an deins, Wo es brechen wird vor Lust!

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Worte zu einer indischen Melodie. · Percy Bysshe Shelley · Poetry Cove