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1821

1.

Gustav Schwab

Von jener Weisheit, die vor Gottes Thronen Verständig, heilig, einig, mannichfaltig, Rein, freundlich, sanft und klar und doch gewaltig, Von Anbeginn mitschöpfend durfte wohnen:

Von ihr, die alldurchleuchtend Millionen Von Sternenheeren tränkt und vielgestaltig In allem Dinge wirket, lebenshaltig, Und, wen sie liebt, will überschwenglich lohnen:

Von ihr hast du nicht bloß des Namens Schöne, Der deinem holden Wesen ruft, bekommen, An ihres Geistes Stral bist du zu kennen; Und wenn der seligste der Erdensöhne

Dir in die Augen schaut, die tiefen, frommen, Fühlt er, daß man Sophia muß dich nennen.

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