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1803

Auf der Bettenburg

Ernst Schulze

Wolken wehn und Winde brausen Um die Burg im Mondenstrahl, Durch die Wälder zieht das Grausen Und der Schlummer durch das Thal.

Und ich stehe dir so ferne Auf dem ragenden Gestein; Nur die Winde, nur die Sterne Können meine Boten seyn.

Traurig wehn die Wind' hinüber; Doch die Sterne leuchten mild; Keine Boten send' ich lieber, Denn sie bringen dir mein Bild.

Denkst du bey der Winde Wehen Auch an meine Klagen nicht, Meine Liebe kannst du sehen An der Sterne stillem Licht.

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