Skip to content
1765

Michel an Lisel

Christian Friedrich Daniel Schubart

Wer ist wohl auf der ganzen Welt Vergnügter als ein Bauer? Sein Haus, und Hof, und Ackerfeld Macht's Leben ihm nicht sauer,

Hat er ein Weibchen noch dazu: O Bauer, wie vergnügt bist du! Ich hab' ein Mädel – Dudeldum! O Gott, so zuckersüße.

Im Dorf, und Stadt, und weit herum, Gibt's nichts wie meine Lise. So jung und schön, so roth und braun, Und immer von so guter Laun'.

Mein' Lisel ist mir herzlich gut, Und ich ihr gleicherweise. Sie schenkt mir Bänder auf den Hut, Und ich – ich schenk' ihr Sträuße.

Nun Dudelsack, so tummle dich! Kein Mensch ist so vergnügt wie ich.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Michel an Lisel · Christian Friedrich Daniel Schubart · Poetry Cove