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1855

26. Nachts auf dem Verdeck

Ludwig Ferdinand Schmid

„I'll praise, admire, and worship thee, But shall not, dare not love again.“ Wild die See, der Himmel dicht verhängt – Wohl! es ziehe hin zu dir die Kunde

Dessen, was in dieser trüben Stunde Sich vor meine müde Seele drängt. All mein Denken ist ein tiefes Schmerzen, Und ich glaube nicht an bess're Tage,

Denn ich trage, Trage einen bösen Pfeil im Herzen, Und ich fühle, daß verwirkt mein Heil, Daß kein liebes Wort aus Freundes Munde

Mich belebt in meines Herzens Grunde, Mich vergessen läßt den Todespfeil, Der sein schlimmes Werk noch nicht vollendet, Weil ein Antlitz, ein verklärtes, reines,

Ach! weil deines, Weil ein Engel sich zu mir gewendet.

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