Skip to content
1782

Ich wohne in einem steinernen Haus ...

Friedrich Schiller

Ich wohne in einem steinernen Haus, Da liege ich verborgen und schlafe, Doch ich trete hervor, ich eile heraus, Gefodert mit eiserner Waffe.

Erst bin ich unscheinbar und schwach und klein, Mich kann dein Atem bezwingen, Ein Regentropfen schon saugt mich ein, Doch mir wachsen im Siege die Schwingen,

Wenn die mächtige Schwester sich zu mir gesellt, Erwachs ich zum furchtbarn Gebieter der Welt.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Ich wohne in einem steinernen Haus ... · Friedrich Schiller · Poetry Cove