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1704–1777

Z wölfftes B uch.

Franz Christoph von Scheyb

Mein Führer redte nichts, er wies nur hin und her, Und schaute mich oft an, wie wann er Willens wär, Daß ich ihm, ob das Stück mir wohlgefiele, sagte; Allein ich wußte nichts zu sprechen; nein: ich fragte;

So fieng er endlich an: „Vernehmt des Himmels Schluß! „der die Nachkommenschaft und euch beglücken muß: „so wie das andre Bild besiegte Schaaren weiset, „so wird der Mit-Regent, wann er zum Kriegs-Heer reiset,

”Der Feinde Macht und Muth zerstört, bekämpfet sehn, „hernach, wie dort das Bild des Welt-Monarchens, stehn. „zu was das Prinzen-Paar für Oesterreich gebohren, „das sagt schon eine Welt der andern in die Ohren.

„der Himmel ist ihr Schuz: genug.... Hier ward er still; So wußt ich plözlich nicht was dieses Schweigen will. Doch ward ich gleich gewahr, daß wieder Alle kamen, Und wie vorher den Plaz in einem Kreise nahmen;

Daher verweilten wir bey diesem Priester nicht, Wir suchten Plaz, und er entwich uns vom Gesicht. Der Saal ward nach und nach ein Schau-Spiel voll Ergözen; Fast jede Tugend kam, der Lust was beyzusezen.

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