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1704–1777

Z wölfftes B uch.

Franz Christoph von Scheyb

Wo führst du mich nun hin? Thalia! sagt' ich ihr; Wir seynd am Ende. „Nein„, sprach sie, wir bleiben hier, „des Saals Vortrefflichkeit und Bau-Kunst zu

betrachten. Es waren Farb und Gold die uns erstaunen machten. Fast jede Stelle wies, daß da die Meister-Hand Die Kostbarkeit des Wercks durch Arbeit überwand.

Der Pensel aber wars, der uns am meisten rührte, Indem er überall die ersten Pläze zierte. Er zeigte seine Macht und Kunst an jeder Wand, Wo sich nicht ein von Gold geschniztes Werck befand.

Wir schauten manches Bild, dem es nur an der Sprache, Dann sonst die Leibs-Gestallt beweglich schien, gebrache. Allein Thalia gab mehr auf was anders acht, So daß sie endlich mich aus meiner Freude bracht:

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