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1704–1777

Z wölfftes B uch.

Franz Christoph von Scheyb

Da sagt’ ich ihr: mein Geist ist so Verwundrungs-voll, Daß er nicht weiß, wo er das Werck beginnen soll. „du wirst die Königinn auf einem Ehren-Wagen„ Sprach sie, biß in den Kreiß der spätsten Nachwelt tragen.„

Wer ist der, fuhr ich fort, der dieß vollbringen kann? ”Faß Muth”, versezte sie, fang bey dem Nahmen an: ”die Grosse Königinn von Hungarn und von Böhmen,

”der man ihr Eigenthum, ihr Erb-Recht wollte nehmen; ”erzherzoginn und Frau des Lands von Oesterreich;

”ein Held, dem in der Welt kein Held, kein König gleich: ”Die, sag, sey dein Gesang! .... Hier sah' ich sie verschwinden. Wo konnt’ ich Schwächster nun so viele Kräfte finden?

Ich stund in Sorg und Furcht; so macht ich den Beschluß: Bey diesem Nahmen ist das Lob ein Ueberfluß; Wie kann ein zitterndes, verzagtes Singen klingen, Wo deine Thaten dich, Theresia! besingen?

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