„gemahl! mein Augenmerck! mein Ich! und meine Lust!
„dir ist, was mein Gemüth bißher empfand, bewußt.
”Seit dem du mich, mein Herz und Wollen überwunden,
„hab ich bey dir so Trost als Hilff und Rath gefunden.
„o könnt’ ich dich, wie mich, mit einer Königs-Kron
„in Majestät geziert, und auf dergleichen Thron
„in Sieg, in Ruh und Heil langwierig herrschen sehen!
”Nichts könnte meinem Geist glückseeligers geschehen.
„so viel in meiner Macht dir beyzulegen war,
„so vieles bot’ ich dir zum Liebes-Zeichen dar.
„ich habe nichts, was ich vermögend war, versäumet,
„dir gleich den halben Theil des Thrones eingeräumet;
”Da du mir beyzustehn, des Zepters größte Last
„in steter Wachsamkeit mit mir getragen hast.
„nimm auch von mir des Dancks verpflichtetes Erkennen:
„ich will auf ewig mich dir neu verbunden nennen.