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1704–1777

Z ehndes B uch.

Franz Christoph von Scheyb

Nachdem sie dieses sprach, und hier zu schliessen schien, So sah man ihren Blick nach beiden Seiten ziehn; Als hörte sie, was ihr der Tugenden Gemüthe Auch etwa selbst der Thron bey dieser Frage riethe.

Man stellte sich nicht vor, waß ihr Beginnen sey; Biß endlich sie den Plaz der zarten Kinder Reih, Absonderlich das Paar der theuren Söhne wiese, Und sagte: „Tugenden! werfft euern Blick auf diese,

„auf diese Kinder her! die seynd mein größter Schaz: „hierauf beruht das Heil, die Hoffnung dieses Staats. ”Wollt ihr dieselbigen zu der Belohnung nehmen, „auch meine Töchter dort, und die nach ihnen kämen?

„nichts kostbarers hab ich; erwählet sie zum Pfand! „dieß stiftet zwischen euch und mir ein neues Band.

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