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1704–1777

Z ehndes B uch.

Franz Christoph von Scheyb

„war deiner Völcker Heer zum Fechten angeleitet; „so glaubtest du, daß GOtt den Weeg zum Sieg bereitet. ”Lag es in Festungen; so ward von dir betracht: „daß Wall und Schloß umsonst, wo GOtt nicht selber wacht.

„stund es im freyen Feld, zu schwach den Kampf zu wagen; „so sagtest du, daß GOtt ihm werde Schanzen schlagen. „befande sich dein Heer im blutigsten Gefecht; ”So wußtest du, daß GOtt die Krieger stärckt und schwächt.

„war deiner Feinde Macht gezwungen durchzugehen; „so glaubtest du den Sieg von GOtt gekrönt zu sehen. „gelassen in dem Sieg und herzhaft in Gefahr, „bescheiden in dem Glück, ist was dir eigen war.

”Klug, standhaft, unerschreckt, wo man von Unglück hörte; „gleichmüthig und beherzt, was immer sich empörte. „ein jeder Umstand wies, daß du auf GOtt gebaut, „je mehr der Feinde Muth der eignen Macht vertraut.

„so vieler Tugenden Werth und Vortrefflichkeiten ”Seynd Ursach, daß sie nun um Ehr und Vorrang streiten.

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