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1704–1777

Z ehndes B uch.

Franz Christoph von Scheyb

Der Stimme Majestät, der Vortrag, die Gebärden, Nichts konnte sonder Lieb und Furcht vernommen werden. Man sähnte sich erregt fast jeder Silbe nach, Da sie mit Eifer, Ernst und Gnade weiter sprach:

„erinnert euch der Stund, in welcher die Gefahren „den Ländern Angst und Furcht, euch Helden-Muth gebaren. „wie mein Vertraun und Wunsch in dem betrübten Stand, ”Zu seiner Schüzung nichts als eure Tugend fand.

„bedenckt, wie nah der Feind auf unsre Wälle drunge; „wer ihn von dort zurück in seine Grenzen zwunge. „jhr, ihr habt meinen Thron vom Untergang befreyt, „und meiner Kronen Schmuck durch Rath und That erneut.

”Es würde mir an Macht, euch an Geduld gebrechen, „wann ich nur von dem Tag des Einbruchs wollte sprechen. „dahero wend’ ich mich nur zu der Danckbarkeit: „der hab ich diesen Tag und euern Streit geweiht.

„die will ich, Tugenden! euch offentlich bezeugen; ”Die Rede doch vorher zu meiner Mutter neigen.

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