„aus den Betrachtungen erfolget dieser Saz: „jhr wachet nicht für mich, nur für des Himmels Schaz. „seynd nun die Kinder sein, so wird er sie beglücken, ”Und unsrer Feinde Rath durch diesen Schaz verrücken.
„dieß führt ich in dem Sinn. So werdet ihr das Amt, „von dem so vieles Heil, so viele Wohlfart stammt, „nach meiner Zuversicht so emsiger verrichten, „als, Tugenden! ihr selbst euch wollt darzu verpflichten.
”Sonst, ich erkenn' es wohl, ist ausser diesem Saal „auch andrer Tugenden noch eine grosse Zahl, „die weder Danck noch Lohn von meiner Hand empfangen; „auch diese sollen einst mit meinen Gaben prangen;
„besonders die gar oft in dieser Krieges-Zeit ”Der Liebe meines Throns so Guth als Bluth geweiht. „vor, in, und nach dem Lauf der Furcht hab ich beschlossen: „daß, welche mir genüzt und nichts dafür genossen,
„(So lang Verfolgung, Noth, Gefahr und Schrecken rast, „macht sich ein Helden-Herz zu nichts als Muth gefaßt) ”So bald der Länder Fried und Wohlseyn hergestellet, „der Feinde Groll gedämpft, und ihre Macht gefället,
„der Zeiten stiller Lauf gewünschte Ruhe bringt, „anstatt des Bluts ein Kranz das Krieger-Schwert umringt; „sie meines Zepters Huld und Gnad’ erhalten sollen: ”Ich mußte biß daher, was ich nicht wollte, wollen.
„wo man um den Besiz ererbter Rechte sicht, „wo es dem Feind an Recht und Billigkeit gebricht, „da kann man leicht des Kriegs, Frucht, End und Folg ermessen. „gOtt schlägt die, welche GOtt aus Herrsch-Begier vergessen.
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