„ich gehe weiter fort: hat eurer Tugend Macht
„das Werck allein geführt und fast zum Ziel gebracht;
”Was seynd vor Wirckungen aus dieser Müh entsprossen,
„die diese Friedens-Kriegs- und Staats- und Lands-Genossen
„allhier so Tag als Nacht, im Feld das ganze Jahr
„in Frost, in Hiz, in Durst, in Hunger, in Gefahr
„mit Unverdrossenheit und Eifer angewendet?
”Wär dieses, sagt es frey, nicht unfruchtbar verschwendet?
„wer wiederspricht mir dieß mit Recht und gutem Fug?
„hat man nicht überall Beweisthümer genug?
„zeigt nicht fast jedes Werck die Zeichen und die Spuhren,
„durch die wir den Erfolg so grosser Müh erfuhren?
”Mit einem Wort: es ist kein Kriegs-kein Friedens-Held,
„von dessen Emsigkeit, Verdienst und Ruhm ich meld,
„der nicht um diesen Stein mit euch soll streiten können,
„wir könnten jeden fast desselben würdig nennen.
„wer aber wurd am Schluß der Auserwählte seyn?
”Wem gäbet ihr das Recht zu diesem Ehren-Stein?
„wer weiß es? und wer kann derselben Thaten zählen?
„wie wurdet ihr sodann den Treflichsten erwählen?