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1704–1777

Siebendes Buch.

Franz Christoph von Scheyb

Balb stund’ ich auf die Zehn und hielte mich erhöht; Bald hatt’ ich mich dahin, und bald hieher gedreht Aus vielerley Gespräch nur eines zu vernehmen; Umsonst: ich mußte mich zu der Geduld bequemen:

Bis eine graue Frau die Stimme sehr erhob Und sagte: „Gibt man dann der Tugend gar kein Lob „die mehr als andere mit Mühe, Sorg und Kräften, ”(Ich rede von dem Fleiß:) in Staats- und Kriegs-Geschäfften

„sich angewendet hat? Kaum aber redte die, So fiel die „wann meine Munterkeit, mein Feuer dich verliessen? „gesezt „, sprach Eine drauf, ich wollte mich entschliessen,

”Euch allen insgesammt mehr Feind als Freund zu seyn: „träff nicht der alte Spruch in Wort- und Wercken ein: „wer ist der seinen Feind sucht, sieht, und überwindet, „der nicht erst durch das

Der wiedersprach man auch. Sie sezte dannoch fort Und sagte: ”Zeige man nur den geringsten Ort, „wo man wußt ohne mich so vieles auszusinnen: „ich mußte Schritt vor Schritt, was man verlohr, gewinnen.

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