Die Staats-Kunst wandt nichts ein; fuhr fort: „Nur ich kann
wissen,
”Wo man sich zu dem Kampf, zum Angriff soll entschliessen?
„und diese Kunst hab ich die Königinn gelehrt;
„durch diese blieb ihr Thron und Zepter unversehrt.
Die Gegnerinn erhohlt: „Dein Augen-volles Reden
„mag übersichtige, Wiz-lose Sinnen blöden,
”Nicht aber mein Gemüth. Mein Herz vermag so viel,
„als deiner Wissenschaft Verwicklung-volles Spiel. „
Sie wieß ein Herz und sprach: „Hier kannst du es betrachten,
„ich weiß, man pflegt es mehr, als deine Kunst zu achten.
„was meine Zunge spricht, das wiederhohlt mein Herz;
”Dein Reden aber ist nur Heicheln, oder Scherz.