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1704–1777

Neuntes Buch.

Franz Christoph von Scheyb

Thalia merckte wohl, was mein Gemüth empfand; Dahero nahm sie mich mit Eifer bey der Hand Und zeigte selber fast, was ich nun wircklich dachte; Da sie durch ihr Gespräch mich stets abwendig machte.

Mithin wand’ ich den Blick, wie sie befahl, zum Thron, Und kame seit der Zeit auch nimmermehr davon. „sieh die Großmächtigsten „, sprach sie, den Thron besteigen; „den übrigen den Plaz auf beyden Seiten zeigen.

Auf einem Königs-Thron drey Majestäten sehn, Wo Tugenden, dacht’ ich, anstatt der Räthe stehn: Wo sieht man einen Thron, den solche Schäze zieren, Als wo

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