Skip to content
1704–1777

Neuntes Buch.

Franz Christoph von Scheyb

Thalia fuhr nun fort: „Verzeiht mir das Beginnen, „das nur erdichte Werck, Kunstreiche Meisterinnen „und hört mich ferner an! ich schreite zu der Sach: „ich gehe, wie man hört, der Dicht-Kunst Lehre nach.

„gar wohl: es ist ein Herz, was ich beschreiben wollte; ”Ich hoffte, daß der Bau den Rath vergnügen sollte. „darinnen sehet ihr den Geist, den Muth, den Sinn, „die Stärcke, das Gemüth, die Macht der Königinn.

„so hoch, so lang, so weit als ich ihn aufgeführet, „ist jener Raum der Welt, der dieser Frau gebühret. ”So viel er Glanz begreifft, so viel ist auch in ihr; „der Strahlen Majestät ist ihre Pracht und Zier.

„fragt ihr was dieses Paar der Sonnen soll bedeuten? „die seynd des ganzen Wercks vornehmste Trefflichkeiten: „wer kennet diese nicht? ist jemand in dem Saal? ”Es ist Theresia mit ihrem Ehgemahl.

„hat nicht der gute Rath erkläret und erwogen: „wie beyder Herzen sich in Eins zusammen zogen?

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Neuntes Buch. · Franz Christoph von Scheyb · Poetry Cove