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1704–1777

Neuntes Buch.

Franz Christoph von Scheyb

An ihrer Seite kam noch eine Majestät: Thalia sagte mir: Es sey Elisabeth Die grosse Kayserinn, Gemahlinn Woher

Groß-Mutter dieses Kinds, der Herrscherinnen Preiß Seit dem der Erde Rund von Kayserinnen weiß. Man las' auf ihrer Stirn ein zärtliches Vergnügen, Wann sie das theure Pfand, den Enckel sahe ligen.

Man sah In ihrem Angesicht und Hergang abgemahlt. Was Wunder, sprachen wir, wann sie von ihr erzogen, Daß sie nichts als Verstand und Tugend eingesogen!

Genug: wer sie nur sah, der bildte sich schon ein, Daß diese Königinn müßt’ ihre Tochter seyn. Die Frucht folgt ihrem Baum; von Eichen kommen Eichen; Die Adler zeugen nichts, was nicht kann Adlern gleichen.

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