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1704–1777

Fünftes Buch.

Franz Christoph von Scheyb

So bald die Gnade schwieg, so bald war ich erfreut, Und dachte: schließt man jezt vielleicht den Tu- Ich konnte nicht verstehn, wer überwinden solle; Wem der erleuchte Kreiß das Friese widmen wolle.

So murrt ich mit mir selbst; die Zeit ward mir zu lang, Ich kümmerte mich auch nicht viel um dieseu Rang: Besonders da ich sah, daß alle sich bestreben, Durch allerhand Beweis den Nuzen zu erheben,

Den ihre Tugend bracht. Die Anzahl war so groß, So mehr als ich den Schlaf so sehr im Auge fühlte; Daß ich den ganzen Saal vor eingebildet hielte. Thalia nahm es war; so sagt’ ich: es ist spät,

Wer weiß, wann dieser Streit und Rath zum Ende geht; „hab noch Geduld und sieh dort jene Tugend an, „vielleicht ists ihr Verdienst, der alles enden kann.

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