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1704–1777

E ilftes B uch.

Franz Christoph von Scheyb

„nun, Tugenden! zum Streit! bezieht das neue Feld! „in einer Jeden Herz wohnt ein geprüfter Held; ”Nur eure Gegenwart kann jene Flutten hemmen, „die schon so lange Zeit die Länder überschwemmen.

„das Heil des Vaterlands und unser Eigenthum „ist eurer Thaten Preiß, Lohn, Ehre, Ziel und Ruhm. „wer Recht besizt und sicht, kann sich als Sieger preisen, ”Den Feinden unbesorgt die blosse Stirne weisen;

„wogegen, wann die Macht allein dem Heer befiehlt, „man oft am Ende Ruhm, Besiz und Macht verspielt. „die Rechte schmücken zwar sehr oft der Feinde Räncke; „dadurch erweißt man nichts; die That lehrt, was man dencke.

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