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1704–1777

E ilftes B uch.

Franz Christoph von Scheyb

Drauf fieng er selber an, und sprach auf diese Weiß: ”Gemahlin! Königinn! der Länder Trost und Preiß! „die Welt ist überzeugt, wie man um deine Rechte „schon in das fünfte Jahr mit Blut-vergiessen fechte.

„wir sehen auch wie GOtt den Krieges-Stab geführt; „wie sich der Feinde Rath in seinem Schluß geirrt; ”Und wem ists unbekannt, wie wir durch unsre Waffen „der Feinde Macht gewußt die Brustwehr zu verschaffen?

„sie stiegen mit Gewalt unvorgesehn’ empor, „und schrieben diesem Thron Maß und Geseze vor. „jhr Anzug war ein Strohm, nur nach dem Sieg zu eilen, ”Und ihrem Willen nach die Länder auszutheilen.

„sie sorgten um kein Recht, nur um der Krieger Zahl; „dann die Gerechtigkeit kam nicht in ihre Wahl. „sie zählten unser Heer, das eigene zu messen, „und hatten des Geleits, das GOtt uns gab, vergessen.

”Sie rieffen in der Welt nichts als den Frieden aus; „verbargen den Entschluß, daß er auf unserm Haus, „auf dessen Untergang und Schutt sich sollte gründen, „wann auch die Krieges-Glut das Erd-Rund sollt entzünden.

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