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1704–1777

E ilftes B uch.

Franz Christoph von Scheyb

„mit was vor Haß und Rach, Erbittrung, Zorn und Neid „zog nicht der Feinde Groll den Mord-Stahl aus der Scheid? „das Feur ward angesteckt; was hat man nicht gesehen? „nichts als der Himmel weiß, was ferner könnt geschehen.

”Der Stolz, die Ländersucht, die Mißgunst seynd die Gicht, „die still, doch mit Gewalt durch manche Glieder kriecht; „sie schwellt, erhizt und brennt die Brust verschiedner Fürsten, „daß sie nur nach dem Saft derselben Quelle dürsten.

„es wiegelte der Trieb in diesem Krieges-Lauf ”So Freunde wieder uns, als fremde Völcker auf; „pflicht, Eigennuz und Recht war mit der Macht vermenget, „auch selbst der Treueste durch die Gewalt verdränget.

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