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1704–1777

Achtes Buch.

Franz Christoph von Scheyb

„nur einer Hütte Bau verschafft mir grössern Ruhm, „als aller Künste Macht, Werth, Recht und Eigenthum. „der Saal ist mein Beweis. Man hat vor tausend Jahren, „auf diesem Plaz, wo nichts als Wüsteneyen waren,

„ein schlechtes Jagt-Gebäu von Erd’ und Holz gebaut, ”Bey dem es selber fast der Einsamkeit gegraut. „man dachte damahls nicht auf Zepter und auf Kronen; „nichts als ein Jäger mußt in dieser Hütte wohnen.

„dieß ist der erste Stein, den ich zum Grund gelegt, „der jezt der ganzen Welt vornehmste Wohnung trägt. ”Ich sage, diesen Saal, in dem sich mancher neiget, „der sonst mit seinem Stolz bis an die Wolcken steiget.

„sagt wer vermag so viel als das, was ich beginn? „so bleibet mir gewiß das Vorrecht zum Gewinn. „kann ich ein ödes Dach zu Kron-Palästen machen, ”Was kann ich nicht, wo man von Königlichen Sachen,

„von eines Fürstens Ruhm, von Helden-Thaten spricht, „für die man ein Gebäu zu führen sich verpflicht.

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