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1704–1777

Achtes Buch.

Franz Christoph von Scheyb

„ich, sieh! betrachte mich! mich aller Künste Kunst, ”Ich prange mehr, als du, mit kluger Herzen Gunst. „ich weiß Natur und Kunst so gut in Eins zu fügen, „daß meiner Bilder Pracht Aug und Verstand betrügen.

„erblicktest du sein Bild in Marmel ausgehaut, „so glaubtst du, daß dein Aug auf diesen Fürsten schaut. ”Der ausgeschnizte Stein müßt ihm so künstlich gleichen, „daß er fast vor sich selbst erstaunend wurde weichen.

„du stündest selbst entzückt, und fragtest deinen Sinn, „ob er lebendig sey, ob Geist und Blut darinn? „du solltest vor dem Bild dich voller Ehrfurcht zeigen, ”Und dich, wie wann du ihn lebendig sähest, neigen.

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