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1704–1777

Achtes Buch.

Franz Christoph von Scheyb

Dieß nahm die Bilder-Kunst mit scheelen Augen an: „verzeih mir, sagte sie, daß ich kaum hören kann „wie deine Kunst sich prahlt: wer lobte dann die Grillen, ”Mit denen du verlangst die Nachwelt anzufüllen?

„was heissen Kalch und Sand? wie prangen Stein’ und Maur? „o daß ich deine Müh und Arbeit nicht bedaur! „ein rauher Ziegel-Berg wem trägt er Ruhm und Ehren? „für wen ist er gebaut? wer wird den Nahmen hören,

”Den etwann schon der Rost der Zeit hat ausgefeilt? „sag, wessen Ehre war derselbe zugetheilt? „was die Nachkömmlinge dadurch zu wissen haben, „nicht wahr, es ist in Sand, in Kalch und Stein vergraben.

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Achtes Buch. · Franz Christoph von Scheyb · Poetry Cove