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1704–1777

Achtes Buch.

Franz Christoph von Scheyb

„wie vieles hätt ich nicht der theuren Kunst zu lieb ”Euch anzuzeigen? nein: ich hemme meinen Trieb; „erwarte den Entschluß des Tugend-Raths gelassen „und stehe nimmer an, er sey für mich zu fassen.

„ich weiß, man gönnet mir Recht, Vorzug, Rang und Ehr, „so ich mit Billigkeit für meine Kunst begehr. ”Es kommt nur auf den Schluß, zu was vor einem Wercke „der Dicht-Kunst Treflichkeit, und Welt-bekannte Stärcke

„nun anzuwenden sey. Die Cither ist bereit. „ermuntre dich mein Geist! zeig Stolz und Tapferkeit! „krön deiner Tugend Werth! verlach der Mißgunst Bellen! ”Der Worte Preiß und Ruhm muß aus der That erhellen!

„verschmäht man aber mich ..... „So „, sprach der gute Rath, „so glaub ich daß der Kreiß genug vernommen hat. „ich unterbreche dich; nicht daß ich dich verlache; „nur daß ich dem Gesang der Leyr ein Ende mache.

”Wir wissen insgesamt was jede Kunst vermag, „was deine Flöte kann, und deiner Cither Schlag.

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