„so bist du das Gebäu zu führen unvonnöthen, ”Weil es die Winde leicht ”, erhohlt der Greiß, verwehten. „wir brauchen Kalch und Sand, Stahl, Marmel und Metall, „so taugt dein Wort-Gepräng sehr schlecht zu diesem Fall.
„es müssen Wercke seyn; man will den Fürsten ehren, „daß auch die spätste Welt soll dessen Nachruhm hören. ”Der eitle Wörter-Klang verliehrt sich in der Luft, „nimmt die Vergessenheit ihn nicht in ihre Gruft?
„es muß Unsterblichkeit die Meisterstücke sehen, „auf welchen Ruhm und Lob dergleichen Fürsten stehen. „ja! die Unsterblichkeit ..... Hier regte sich ein Weib Und unterbrach das Wort: sie war am ganzen Leib
Mit goldnem Stoff bedeckt; ihr Schild wies Amaranten, Nebst eines Vogels Bild, den sie den Phönix nannten. So fieng ihr Vortrag an: „Ich habe bis daher „aufmercksam zugehört, was man zum Schluß begehr;
”Ich, die Unsterblichkeit, von der du wolltest sprechen, „muß hier, verzeih es mir, dein Reden unterbrechen: „ja! die Unsterblichkeit, womit „von mir beschencket ward, als ich sie streiten sah,
„ist jenes, was ich auch für diesen Fürsten wähle, ”Weil ich zu denen ihn, die niemahls sterben, zähle. „seht diesen Vogel an! seht diesen grünen Strauß! (sie hob den Schild empor) „die leben niemahl aus.
„das ligt an meiner Macht. Jhr kennt des Fürstens Ahnen; „sie seynd in meinem Reich; Er ist auf ihren Bahnen. ”So geht ihm nichts mehr ab, als meiner Tugend Kraft, „die dessen Majestät der Welt Nachkommenschaft,
„ja dessen Ruhm, Verdienst und höchsten Nahmens-Preise „in Ceder, Marmel, Erz, in Gold gepräget weise.
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