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1704–1777

Achtes Buch.

Franz Christoph von Scheyb

„was Kunst und Tugenden durch ihren Fleiß vermögen, „das schwebt gemeiniglich auf Denck- und Ehren-Bögen. ”Was wißt ihr Kostbarers, als selbst das Welt-Gebäu? „wer hat es aufgeführt? sagt, wer der Meister sey.

„wer ist, der das Geschlecht der Menschen auf den Wellen „in einem Bau verwahrt, es aus Gefahr zu stellen? Daß die Stadt Wienn von dem sechsten Jahr-hundert an biß um das Jahr 1100. verstört wüst und öd in Dornen und Gehäcken samt ihrem Nah- men Fabiana vergraben gelegen sey er- zählt Wolfg. Lazius l. 2. c. 2. „ich brachte dazumahl ein solch’ Gebäu zu Stand,

”In dessen Fachungen sich alle Welt befand. „die Allmacht hatte mich dergleichen Kunst gelehret, „und also mich zum Haupt der Kunst-Gemeind’ erkläret. „weil nun der Himmel selbst mir diesen Vorzug gab,

„so weiß ich nicht, was ich noch mehr zu reden hab. ”Jhr werdet also mir, gefällt es euch, befehlen, „was ich vor einen Plan zum bauen soll erwählen.

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