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1800

Auf dem Marsch nach Franken

Max von Schenkendorf

Nach Franken hin, nach Franken Zum kühlen Werrastrand; Dort weilen die Gedanken An alter Hügel Rand.

Wo deutsche eben blühen Und deutscher Mädchen Mund, Wo deutsche Herzen glühen Für ernsten Todesbund.

Da wollen wir es pflanzen Der Freiheit edles Reis, Ein Wald von jungen Lanzen Umblüht es grün und weiß.

Verwebet euch, ihr Aeste In Thürings dunkelm Wald, Ihr gebet Schmuck zum Feste, Wir kommen, kommen bald.

Nach Franken hin, nach Franken Du morgendliches Heer, Es muß die Welt dir danken, Du führest Gottes Wehr!

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