Skip to content
1854

Winternacht

Adolf Friedrich von Schack

Mit Regen und Sturmgebrause Sei mir willkommen, Dezembermond, Und führ mich den Weg zum traulichen Hause, Wo meine geliebte Herrin wohnt!

Nie hab' ich die Blüte des Maien, Den blauenden Himmel, den blitzenden Tau So fröhlich gegrüßt wie heute dein Schneien, Dein Nebelgebräu und Wolkengrau.

Denn durch das Flockengetriebe, Schöner, als je der Lenz gelacht, Leuchtet und blüht der Frühling der Liebe Mir heimlich nun in der Winternacht.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.