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1854

An den Morgenstern

Adolf Friedrich von Schack

Von allen, die am Himmel sind, Wie dich lieb' ich nicht einen, Mein Auge hängt, wie da ich Kind, An deinem Glanz, dem reinen.

Noch träumend liegt der junge Tag Auf den begrünten Matten Und blickt, die Augen reibend, zag Durch die gebrochnen Schatten.

Auf schwingt zu dir im Frühgesang Mit schnellen Flügelschlägen Die Lerche sich, und Glockenklang Hallt feiernd dir entgegen.

Und wie, im Morgenlicht erwacht, Die Ströme, Fluren blinken, Seh' ich des Lebens lange Nacht Fern hinter mir versinken.

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An den Morgenstern · Adolf Friedrich von Schack · Poetry Cove