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1854

6.

Adolf Friedrich von Schack

In deines Auges klare Quelle Taucht sich mein Geist wie in ein Bad; Die Welt strahlt ihm in reinrer Helle, Wenn er in ihr vom Staub geklärt sich hat.

Er schwebt dahin mit lichter Schwinge, Als ob erstanden aus dem Grab; Durchsichtig werden ihm die Dinge; Bis auf den tiefsten Grund schaut er hinab.

Was vor Jahrtausenden gewesen, Wie was in Zukunft unser harrt, Kann er in einem Blicke lesen, Und alles doch ist holde Gegenwart!

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