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1854

35.

Adolf Friedrich von Schack

Dahin der Jugend Wonnen, Und selbst ihr süßes Weh Zerstoben und zerronnen Wie Frühlings-Blütenschnee.

Nicht jauchzt mehr zu den Sternen Mein Herz wie sonst empor; Es starrt in öde Fernen Nach dem, was es verlor.

Nicht mehr in Schmerz zu bluten Vermag's, wie einst es that, Als es die roten Fluten Erlabten wie ein Bad.

Nur wenn in holdem Sinnen Dein Auge auf mir ruht, Wohl regt sich noch tief-innen In ihm die alte Glut.

Hoch klopfend dann entgegen Pocht es dem jungen Glück – Doch sinkt mit matten Schlägen Bald neu in sich zurück.

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