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1854

24.

Adolf Friedrich von Schack

Verhängt dein Fenster, dein Stübchen leer, Und du in die Weite gezogen! Was soll mir der Mai in den Gärten umher, Und des Kornfelds Wallen und Wogen?

Ich wünsche den eisigen Januar Zurück, und die Nächte, die langen, Als mich umwallte dein Lockenhaar, Mich deine Arme umschlangen.

Da schritt ich über den dröhnenden See Zu dir und dem harrenden Glücke Und wieder von dannen durch Sturm und Schnee Auf des Eises fliegender Brücke.

Mir wußte das Herz vom Froste nicht, Noch den nächtlichen Finsternissen: Es strahlte von deiner Augen Licht Und glühte von deinen Küssen.

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