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1854

21.

Adolf Friedrich von Schack

Auf den Wellen wiegt sich das Boot, Die zum Schlummer sich legen Und im verglimmenden Abendrot Leis' und leiser sich regen.

In der Fluten krystallenem Schoß Zwischen Korallengeäste Dämmert Gemäuer, umrankt von Moos, Langversunkner Paläste,

Und, wie sie, mag unter uns weit Leben und Erde versinken, Während wir lange Seligkeit Lippe von Lippe trinken,

Glitzernde Wellen nah und fern, Flüsternd im Traum und lachend, Oben der Liebe heiliger Stern, Unsere Wonne bewachend!

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