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1900

Genug!

Gustav Sack

Genug! jetzt halte ich den Kreisel stille, der ohne Rast sich um sich selber dreht und den ein wütend blinder Weltenwille mit Peitschen treiben muß, daß er nur steht

und nicht im nächsten Augenblicke matt und ewig regungslos zu Boden fällt. Genug! ich bin der Peitsche übersatt, satt bin ich dieser qualgepeitschten Welt

und gebe den Gehorsam endlich auf, ein Ding zu sein, das alle Nöte hetzen, bis es nach richtig abgerastem Lauf umsinkt ein Haufen Staub und Trümmerfetzen.

Mein sei der Augenblick, in dem ich falle, ich will in meiner Nöte größter Not und voller Hohn und bitterschwarzer Galle eingehn in einen freiherrlichen Tod!

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Genug! · Gustav Sack · Poetry Cove