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Der fünft psalm Davids

Hans Sachs

Her, hör mein wort, merk auf mein not, vernim mein red gar eben; Mein künig und mein starker got, von dir hab ich das leben;

Drum wil ich für dir beten recht: frü wöllest hören deinen knecht, wen er frü zu dir kumet. Du haßest, her! was übel tut,

die lügner wirst umbringen; Was schalkhaft ist und dürst nach blut, dem wirt von dir mislingen; Ich aber wil in dein haus gen,

mit forcht gen deinem tempel sten, auf dein gnad, her! zu beten. Her, leit mich gar in deinem wort um meiner feinde wile,

Richt deine weg an alle ort und steck mir selb das zile; Ir munt und herz kein rechts ie gab, ir rachen ist ein offens grab,

ir schlunt auch voller gallen. Laß freuen sich all, die auf dich trauen und sich berumen; Beschirme sie, her! kreftiklich

gleich wie die sumers blumen; Die grechten du gesegnest, her! die deinen namen lieben ser, du krönest sie mit gnaden.

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