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1860

Dem Großherzog Karl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach

Ferdinand von Saar

Vorüber ist der Dichtung Morgenröthe, Vorüber ist die schöne, große Zeit, Da an dem Hof von Weimar Schiller, Goethe Gelebt, gewirkt in ihrer Herrlichkeit.

Wir And'ren, die da leben jetzt und ringen, Wir können nur der Abglanz Jener sein – Und doch, was wir aus tiefstem Herzen bringen, Ist mehr als ächten Wesens bloßer Schein.

So auch dies Buch, o Herr! Zu streng nicht richte; Vielleicht, daß es dir gänzlich nicht mißfällt: Ein treues Bild entrollt's aus der Geschichte – Warum nicht auch ein Spiegelbild der Welt?

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