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1900

Ende des Herbstes

Rainer Maria Rilke

Ich sehe seit einer Zeit, wie alles sich verwandelt. Etwas steht auf und handelt und tötet und tut Leid.

Von Mal zu Mal sind all die Gärten nicht dieselben; von den gilbenden zu der gelben langsamem Verfall:

wie war der Weg mir weit. Jetzt bin ich bei den leeren und schaue durch alle Alleen. Fast bis zu den fernen Meeren

kann ich den ernsten schweren verwehrenden Himmel sehn.

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Ende des Herbstes · Rainer Maria Rilke · Poetry Cove