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1827

[Wie dauert mich der Freund, so oft ich ihm begegne]

Friedrich Rückert

Wie dauert mich der Freund, so oft ich ihm begegne, Wie er sein arm Gesicht mißhandelt, das verlegne. Er meint, um Mitgefühl des Leids mir auszudrücken, Müß' er auch jede Spur von Frohheit unterdrücken.

Es macht ihm, soviel Weh im Angesicht zu zeigen, Gewiß mehr Weh, als mir, mein eignes zu verschweigen.

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