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1827

[Wenn dein Herz Gedanken nachhängt]

Friedrich Rückert

Wenn dein Herz Gedanken nachhängt, Deren einer anderm nachdrängt, Wie es anders konnte gehn, Als es leider ist geschehn,

Wie, was so ein Zufall wendet, Anders konnt' ein Zufall wenden; Werden nie die Zweifel enden, Wenn sie nicht dein Glauben endet:

Nicht dem Zufall preisgegeben Ist des Menschen Lebensglück; Denn der Zufall selbst ist eben Von Nothwendigkeit ein Stück

In den ewigen Geweben, Deren Netz die Welt umspannt, Deren Fäden unverwandt, Nach dem Plan dir unbekannt,

All aus einer Mitte streben Und in eine gehn zurück.

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