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1827

[Nun seh' ich wohl, warum so dunkle Flammen]

Friedrich Rückert

Nun seh' ich wohl, warum so dunkle Flammen Ihr sprühtet mir in manchem Augenblicke, O Augen, gleichsam um in einem Blicke Zu drängen eure ganze Macht zusammen.

Dort ahnt' ich nicht, weil Nebel mich umschwammen, Gewoben vom verblendenden Geschicke, Daß sich der Strahl bereits zur Heimkehr schicke Dorthin, von wannen alle Strahlen stammen.

Ihr wolltet mir mit eurem Leuchten sagen: Wir möchten nah dir immer bleiben gerne, Doch ist und das vom Schicksal abgeschlagen. Sieh' recht uns an! denn bald sind wir dir ferne.

Was dir noch Augen sind in diesen Tagen, In künft'gen Nächten sind es dir nur Sterne.

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