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1827

[Glücklich, wer zur Ruh sich legt]

Friedrich Rückert

Glücklich, wer zur Ruh sich legt, Eh sein Herz ein Wunsch bewegt. Denn die Welt befriediget Nie den Wunsch, den sie erregt.

Glücklich, wer in seiner Brust Diesen Baum der Lust nicht hegt, Der mit jedem Augenblick Schmerzenswurzeln tiefer schlägt,

Und nie Früchte tragen kann, Weil er immer Blüthen trägt; Dessen einz'ge Frucht zuletzt Bleibt die Mühe, die ihn pflegt.

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