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1827

[Ein Bettler steht vor der Thür]

Friedrich Rückert

Ein Bettler steht vor der Thür Und bittet um einen Pfennig Und wünscht ins Haus dafür Gesundheit jedermännig.

Ich ließ ein Groschenstück Ihm für den Pfennig geben, Da wünscht' er vor lauter Glück Uns allen ewiges Leben.

So wohlfeil für schlechtes Geld Sind gute Wünsche zu kaufen, Da wo man frei ins Feld Läßt arme Teufel laufen.

Wüßt' es die Polizei, Sie hätt' ihm seine Beute Mißgönnt, und mir dabei Den Wunsch, der mich erfreute.

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